Hilfe und Troubleshooting

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Roofy. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, erreichen Sie uns direkt über den Feedback-Knopf in der Menüleiste oben.

Die Berechnung aus vielen Fotos braucht Zeit. Im 2D-Modus dauert ein Einfamilienhaus rund 15 bis 30 Minuten, ein 3D-Modell (3D Classic oder 3D Alternativ) rund 40 bis 50 Minuten. Mehr Bilder bedeuten längere Rechenzeit. Eine Lagerhalle mit 80 oder mehr Bildern dauert im 2D-Modus 20 bis 40 Minuten. Sie müssen nicht warten. Roofy schickt Ihnen eine Email, sobald die Verarbeitung fertig ist. Wenn unsere Server gerade stark ausgelastet sind, kann es etwas länger dauern.

Vier Schritte zur Klärung:

  1. Höhenkarte einschalten (Taste H) und prüfen, ob die Dachfläche korrekte Höhendaten zeigt.
  2. Das Andocken nutzen. Der Mauszeiger rastet automatisch an bestehenden Vertices und Polygon-Kanten ein. Das gibt präzisere Polygon-Punkte.
  3. Wenn das Ergebnis nicht überzeugt, bei 3D-Modellen auf 3D Alternativ wechseln. Dafür müssen Sie die Bilder neu hochladen.
  4. Drohnenflug-Parameter prüfen: Flughöhe konsistent? Genug Überlappung (70-80 %)? Nadir-Bilder ohne Höhenwechsel?

Die GPS-Koordinaten fehlen in den Bilddaten. Drei mögliche Ursachen und Lösungen:

  1. Bilder NICHT per WhatsApp, Telegram oder anderem Messenger senden. Diese Dienste löschen beim Komprimieren die GPS-Daten. Laden Sie die Bilder direkt von der SD-Karte hoch.
  2. GPS-Lock vor dem Start abwarten. Die DJI-App zeigt einen grünen Status, sobald genug Satelliten verbunden sind. Ohne GPS-Lock werden die Bilder ohne Geo-Daten gespeichert.

Löcher und Artefakte entstehen dort, wo die Drohne eine Fläche nie aus einem passenden Winkel gesehen hat oder wo die Bilder zu wenig überlappen; solche Bereiche lassen sich nicht zuverlässig rekonstruieren. Die Lösung liegt in der Aufnahme: Fliegen Sie zuerst den normalen Dachflug (Nadir senkrecht nach unten plus schräger Orbit für die Kanten). Für ein 3D-Modell mit Fassaden nehmen Sie zusätzlich einen Orbit mit horizontaler Kamera auf (ca. 0°, frontal auf die Fassade), bei hohen Gebäuden mit einem zweiten Höhenring, und halten Sie 70–80 % Überlappung ein. So bekommt das Modell deutlich weniger Löcher. Spiegelnde oder verglaste Flächen rekonstruieren schlechter, hier helfen mehr Blickwinkel. Bereiche, die aus keiner Flugposition sichtbar sind (verdeckt durch Überstände, höhere Bauteile oder Bäume), lassen sich allerdings auch so nicht rekonstruieren. Details zur Flugmethodik finden Sie in der Anleitung 3D-Aufnahmen: Fassaden.

Roofy stuft jede geschlossene Fläche automatisch aus den Höhendaten und der gefitteten Ebene (Neigung) ein. Bei verrauschten Höhen oder grenzwertiger Neigung kann das daneben liegen. Korrigieren Sie es per Rechtsklick auf die Fläche: Wird ein Dach als Wand (Mauersymbol) angezeigt, wählen Sie im 3D-Modus «Als Dach umklassifizieren» (umgekehrt «Als Wand umklassifizieren»); dieser Wechsel Dach↔Wand ist nur im 3D-Modus möglich. Wird ein Flachdach als geneigt behandelt, wählen Sie «Als Flachdach markieren» (rückgängig mit «Flachdach-Markierung aufheben»). Die manuelle Einstufung bleibt erhalten.

Das Solar-Werkzeug (Knopf «Solar» im Mess-Editor) braucht diese Voraussetzungen. Die ersten drei entscheiden, ob der Knopf erscheint; die letzte meldet das Werkzeug nach dem Öffnen:

  1. Ihre Organisation hat ein aktives Abo Roofy Pro oder Enterprise oder noch gar kein Abo (kostenlose Vermessung, auch nachdem sie verarbeitet ist). Mit Basic oder einem gekündigten Abo bleibt der Knopf verborgen.
  2. Die Session hat ein 3D-Modell, also Upload-Qualität 3D Classic oder 3D Alternativ. In einer 2D-Session zeigt Roofy den Hinweis «Modulbelegung braucht eine 3D-Vermessung». In einer 3D-Session ist der Knopf nur in der 3D-Ansicht bedienbar.
  3. Die Erweiterung ist eingeschaltet. Inhaber und Admins schalten sie in den Organisationseinstellungen unter Erweiterungen ein und aus. Eine bereits geplante Belegung bleibt beim Ausschalten gespeichert.
  4. Es gibt eine geschlossene Fläche. Sonst meldet das Werkzeug «Noch keine geschlossene Fläche. Zuerst eine Dachfläche oder Fassade vermessen, dann belegen.»

Roofy ist auf Drohnen mit GPS-fähigen EXIF-Daten ausgelegt. Primär jede DJI mit POI-Funktion (Point of Interest) oder Tempomat. Beispielsweise DJI Mini 4 Pro, Mini 3 Pro, Mavic 3 oder Air 3. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern korrekte GPS-EXIF-Daten in den Bildern. Details und Flugmethodik in der Anleitung Drohnenbilder.

Faustregel nach Gebäudetyp: EFH (Einfamilienhaus) 30-50 Bilder, MFH (Mehrfamilienhaus) 50-80 Bilder, Lagerhalle 80+ Bilder. Wichtiger als die absolute Zahl ist die Überlappung (70-80%) zwischen den Bildern und eine konsistente Flughöhe. Für ein 3D-Modell mit Fassaden kommen die Fassaden-Orbit-Bilder hinzu, Dach und Fassaden zählen zusammen: EFH rund 60-100, MFH rund 100-170, grosse Gebäude bis maximal 300 Bilder gesamt.

Ja. In unseren Tests hatte ein Baugerüst keinen merklichen Einfluss auf das Resultat. Falls einzelne Bereiche im Orthophoto unklar wirken, hilft die Höhenkarte (Taste H) als Orientierung — sie zeigt die wahre Dachkontur unabhängig vom Gerüst. Im Zweifel und wenn möglich: nochmals fliegen, wenn das Gerüst abgebaut ist.

Das kommt selten vor. Bitte schreiben Sie uns über den Feedback-Knopf in der Menüleiste oben und nennen Sie Ihre Projekt-Nummer. Wir prüfen das auf unserer Seite.

Über das Mitglieder-Menü in den Organisations-Einstellungen können Sie weitere Personen einladen. Roofy hat eine Nur-Lesen-Rolle. Damit können Kunden Polygone und Berichte ansehen, aber nichts ändern.

Bei Drohnen unter 250 g (z.B. DJI Mini 4 Pro mit 249 g) ist in der offenen Kategorie keine Registrierung nötig. Ab 250 g müssen Sie sich beim BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) online registrieren. Ab 900 g oder bei Flügen in der Open-Category A2 (in der Nähe von Personen) brauchen Sie zusätzlich das EU-Drohnen-Zertifikat A1/A3 oder A2. Details unter bazl.admin.ch / Drohnen.

Ja. Das BAZL fordert eine Haftpflichtversicherung mit mindestens 1 Million CHF Deckung. Viele Schweizer Hausrat- oder Privathaftpflicht-Policen decken Drohnen automatisch ab. Beim eigenen Versicherer nachfragen. Spezielle Drohnen-Versicherungen gibt es ab ungefähr 50 CHF pro Jahr. Für gewerblichen Einsatz wird eine Geschäftshaftpflicht mit Drohnen-Deckung empfohlen.

Flugverbotszonen rund um Flughäfen, Spitäler, Gefängnisse und Naturschutzgebiete sind über die BAZL Map App oder die DJI Fly App (Geo-Fencing) ersichtlich. Beachten Sie die Mindestabstände zu Personen und Gebäuden. Die maximale Flughöhe in der Schweiz liegt in der Open Category bei 120 m über Grund. Ausserhalb der Schweiz gelten andere Vorschriften. Informieren Sie sich vor dem Flug über die lokalen Richtlinien des jeweiligen Landes.

Über den Feedback-Knopf oben rechts in der Menüleiste. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.

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So holen Sie das Beste aus Roofy heraus. Von perfekten Drohnenbildern bis zum gestylten PDF.

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